Dankbarkeit

Warum ist Dankbarkeit so wichtig? Was bringt sie uns und wie kann sie mir helfen, mit innerer Unruhe und Schlafstörungen fertig zu werden? Warum führt Dankbarkeit zu einer Verbesserung der Lebensqualität? Was sagt die Wissenschaft dazu? Und vielleicht die wichtigste Frage: Kann man Dankbarkeit lernen? Im Folgenden beantworten wir all diese Fragen und geben Ihnen praktische Tipps, wie man Dankbarkeit im Alltag praktizieren kann.

Mit Dankbarkeit den Teufelskreis durchbrechen

Einfach mal entspannt den Augenblick genießen, eine ganze Nacht lang ohne Unterbrechungen durchschlafen oder sich auf die Aufgabe konzentrieren, die vor einem liegt – das ist für Menschen mit innerer Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen kaum möglich.

Doch die gute Nachricht ist: Wir sind dem Teufelskreis nicht hilflos ausgesetzt, wir können mit natürlichen Mitteln aus ihm ausbrechen. Mit Nervoregin® unterstützen Sie bei nervös bedingten Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen zielgerichtet das angespannte Nervensystem. Die bewährten homöopathischen Arzneimittel reduzieren auf natürliche Weise innere Anspannung und Reizbarkeit, unterstützen bei Überforderung und fördern den gesunden Schlafrhythmus. Nervoregin® H Tabletten sind eine natürliche Hilfe bei Nervosität und innerer Unruhe und Nervoregin® Tropfen helfen sanft bei Schlafstörungen und Einschlafschwierigkeiten.

Fakt ist: Nichts ändert sich, bis man sich selbst ändert. Mit anderen Worten kann es auch helfen, an der eigenen Einstellung zu arbeiten. Die tägliche Praxis der Dankbarkeit ist eine Möglichkeit, den Fokus von negativen auf positive Gedanken zu lenken.

Nicht jeder Tag ist gut, aber jeder Tag hat etwas Gutes.

Mit Dankbarkeit zu einer positiven Grundeinstellung

In einem Zustand der inneren Anspannung und Erschöpfung ist es schwer, sich an den kleinen Dingen im Alltag zu erfreuen. Doch das Leben ist schön und es schenkt uns viel, für das wir dankbar sein können. Wer sich täglich vor Augen hält, wofür er in seinem Leben dankbar ist, profitiert psychisch und physisch. Denn die Forschung zeigt: Dankbarkeit führt zu mehr Ruhe, Ausgeglichenheit und besserer Schlafqualität.

Dankbarkeit ist eine „innere Haltung“ sich selbst, dem Leben und den Mitmenschen gegenüber. Sie ist ein Ausdruck des positiven Lebensgefühls und eine Grundeinstellung, die auf bewusster Wertschätzungdes Lebens basiert.

Wie wichtig ist Dankbarkeit?

Forschungsergebnisse belegen1, dass praktizierte Dankbarkeit gesünder und leistungsfähiger macht und zwischenmenschliche Beziehungen stärkt. Studien belegen, dass dankbare Menschen weniger Stress empfinden und dadurch glücklicher und ausgeglichener sind. Es ist also wichtig, sich in Dankbarkeit zu üben. Wie fängt man damit am besten an?


Besonders bewährt hat sich in zahlreichen Studien das Führen eines Dankbarkeitstagebuchs. Das Gefühl der Dankbarkeit ist flüchtig, ein Dankbarkeitstagebuch hilft dabei, das Gefühl festzuhalten und es zur Gewohnheit zu machen.

Dankbarkeitstagebuch führen

Wer regelmäßig ein Dankbarkeitstagebuch führt, erfährt:

  • weniger Stress und Niedergeschlagenheit
  • mehr Zufriedenheit und Ruhe
  • mehr Zuversicht
  • mehr Verbundenheit mit dem Leben in seiner Ganzheit
  • bessere Schlafqualität

Fangen Sie klein an und machen Sie sich den ersten Schritt einfach! Drucken Sie sich unsere Wochenübersicht aus und schreiben Sie jeden Tag nur drei Dinge auf, für die Sie dankbar sind.

Das Dankbarkeitstagebuch kann Ihnen helfen, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um Ihren Tag schnell und unkompliziert zu reflektieren. Überlegen Sie, wofür Sie dankbar sind und was Ihnen gut gelungen ist. Ergänzend können Sie am Ende der Woche Ihre Einträge Revue passieren lassen, Gefühle sortieren und sich Ziele für die nächste Woche setzen.


Download Dankbarkeitstagebuch

Wissenschaftlich nachgewiesen: die Wirkung von Dankbarkeit

Seit mehr als einem Jahrzehnt untersucht Prof. Emmons an der University of California die Wirkungen von Dankbarkeit auf die körperliche Gesundheit, das psychische Wohlbefinden und die Beziehungen der Menschen.

In einer Reihe von Studien2 haben Prof. Emmons und seine Kollegen mehr als tausend Menschen im Alter von acht bis 80 Jahren untersucht und festgestellt, dass Menschen, die Dankbarkeit praktizierten, durchweg eine Reihe von positiven Auswirkungen meldeten. Die Verbesserungen im Leben waren emotionaler, körperlicher und sozialer Natur.

Körperliche Verbesserungen:

  • stärkeres Immunsystem
  • weniger Schmerzen
  • niedriger Blutdruck
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • gesündere Lebensweise

Psychologische Verbesserungen:

  • mehr positive Emotionen
  • mehr Freude und Vergnügen
  • mehr Optimismus und Glück
  • mehr Aktivität
  • mehr Aufmerksamkeit für sich und andere

Soziale Verbesserungen:

  • mehr Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit
  • mehr Empathie und Mitgefühl
  • mehr Aufgeschlossenheit
  • weniger Einsamkeit und Isolation

Warum ist Dankbarkeit so wichtig?

Dankbarkeit ist der Inbegriff eines positiven Persönlichkeitsmerkmals und ein wichtiger Indikator für eine Weltanschauung, die darauf ausgerichtet ist, das Positive im Leben zu bemerken und zu schätzen. Dankbare Menschen fühlen sich häufiger und intensiver dankbar und sehen ihr soziales Umfeld positiver, bewältigen Stress produktiver und schlafen besser.

Die Aufmerksamkeit auf das Positive zu richten führt zu einer größeren Wertschätzung des Lebens im Allgemeinen. Eine solche Lebensorientierung auf das Positive kann einer depressiven Weltanschauung gegenübergestellt werden, bei der typischerweise die negativen Aspekte des Selbst, der Welt und der Zukunft im Mittelpunkt stehen. Dankbarkeit hat dagegen einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden.3

Beschwerden, Belastungen und Probleme werden durch das Praktizieren der Dankbarkeit nicht ignoriert. Im Gegenteil hilft die anhaltende Praxis der Dankbarkeit den Fokus von negativen auf positive Gedanken zu lenken. Ein erster Schritt in die richtige Richtung, um wieder belastbarer und widerstandsfähiger im Alltag zu sein. Wer sich täglich vor Augen hält, wofür er in seinem Leben dankbar ist, profitiert psychisch und physisch.

Was macht Dankbarkeit?

Was genau steckt hinter diesen Forschungsergebnissen? Warum ist Dankbarkeit so wichtig? Warum könnte das Praktizieren von Dankbarkeit unser Leben positiv verändern? Prof. Emmons nennt dafür vor allem vier Gründe.

Dankbarkeit ermöglicht es uns, die Gegenwart mehr zu schätzen. Sie verstärkt positive Emotionen
Untersuchungen zu Emotionen zeigen, dass positive Emotionen schnell nachlassen. Unsere emotionalen Systeme brauchen ständige Veränderung. Wir passen uns den positiven Lebensumständen an, sodass sich das neue Auto, der neue Ehepartner, das neue Haus in Kürze nicht mehr so ​​neu und aufregend anfühlen. Man gewöhnt sich eben schnell an das Gute.

Dankbarkeit lässt uns den Wert von den Dingen schätzen, die wir als selbstverständlich wahrnehmen und oft übersehen, wie zum Beispiel unsere Gesundheit oder unsere Familie. Dankbarkeit ermöglicht es uns, Tag für Tag mehr an unserem Leben teilzunehmen und das Positive in unserem Leben mehr zu bemerken und zu schätzen.

Dankbarkeit blockiert negative Emotionen wie Neid, Ablehnung, Bedauern
Die Studie4 der Psychologen Alex Wood, Stephen Joseph und John Maltby aus dem Jahr 2008 zeigt, dass die Praxis der Dankbarkeit sogar die Häufigkeit und Dauer von Depressionen verringern kann.

Das ergibt Sinn: Man kann nicht gleichzeitig neidisch und dankbar sein. Es sind unvereinbare Gefühle. Wenn Sie dankbar sind, können Sie es niemandem übelnehmen, etwas zu haben, das Sie nicht haben. Dies sind sehr unterschiedliche Arten der Beziehung zur Welt, und die Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen mit einem hohen Maß an Dankbarkeit ein geringes Maß an Ressentiments und Neid haben.

Dankbare Menschen sind stressresistenter
Es gibt eine Reihe von Studien, die zeigen, dass sich Menschen angesichts schwerer Traumata schneller erholen, wenn sie bereit sind an der Erfahrung etwas Gutes zu finden und sogar dankbar dafür zu sein. Dankbarkeit gibt den Menschen eine Perspektive, mit negativen Lebensereignissen und deren Folgen wie z. B. Angst und Stress besser umgehen zu können.

Dankbare Menschen haben ein höheres Selbstwertgefühl
Sobald Menschen beginnen, die Beiträge wertzuschätzen, die andere Menschen zu ihrem Leben geleistet haben, erkennen sie, dass andere Menschen den Wert in ihnen sehen. Sie erkennen an, dass jemand auf sie aufpasst und sich um ihr Wohlbefinden sorgt. Das verändert ihre Sicht auf sich selbst.

Wenn wir in unserem Leben etwas ändern möchten, müssen wir zunächst ehrlich zu uns selbst sein. Unser Alltag wird nicht durch Dinge bestimmt, die wir hin und wieder tun, sondern durch unsere Gewohnheiten.



Wenn wir also aus dem Teufelskreis der negativen Gedanken ausbrechen wollen, dann müssen wir bewusst den Fokus von negativen auf positive Gedanken lenken. Die tägliche Praxis der Dankbarkeit ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

10 Möglichkeiten, Dankbarkeit zu lernen

  1. Danke sagen!
    Nehmen Sie es sich vor, mindestens einmal am Tag aufrichtig Danke zu sagen. Je öfter Sie sich für kleine oder große Dinge bedanken, desto mehr Gelegenheiten werden Sie finden, Danke zu sagen.
  2. Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch!
    Nehmen Sie sich täglich Zeit, um sich an Momente der Dankbarkeit5 zu erinnern, die mit gewöhnlichen Ereignissen, Ihren persönlichen Eigenschaften oder geschätzten Menschen in Ihrem Leben verbunden sind.
  3. Erinnern Sie sich bewusst an das Schlechte!
    Um in Ihrem gegenwärtigen Zustand dankbar zu sein, ist es hilfreich, sich an die schweren Zeiten zu erinnern, die Sie einmal erlebt haben. Wenn Sie sich daran erinnern, wie schwierig eine Phase Ihres Lebens früher einmal war und wie weit Sie gekommen sind, haben Sie einen Grund für Dankbarkeit gefunden.
  4. Erstellen Sie eine Dankbarkeitsliste!
    Wenn Sie gerade Schwierigkeiten haben, für etwas dankbar zu sein, oder wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, könnte die Erstellung einer Dankbarkeitsliste eine Lösung sein. Schreiben Sie auf eine Liste alles, was Sie glücklich macht und wofür Sie dankbar sein können. Es müssen nicht gleich die großen Dinge sein, fangen Sie klein an und begrenzen Sie sich nicht selbst.
  5. Schreiben Sie Dankbarkeitsbriefe!
    Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie Dankbarkeitsbriefe an die Menschen, die immer für Sie da sind. Es müssen nicht nur Freunde und Familie sein. Denken Sie zurück an all die Menschen, die in Ihrem Leben eine große Rolle gespielt haben, unabhängig davon, ob sie Ihnen nahestanden oder nicht. Sie müssen die Briefe nicht abschicken, allein sie zu schreiben ist bereits sehr hilfreich.
  6. Machen Sie es sich einfach!
    Die beiden Haupthindernisse für Dankbarkeit sind Vergesslichkeit und mangelndes Bewusstsein. Und dann kommt noch der hektische Alltag dazu und schon sind allen guten Vorsätze dahin. Visuelle Erinnerungen können als Anhaltspunkte dienen, um Dankbarkeitsgedanken auszulösen. Drucken Sie sich zum Beispiel einen Spruch oder eine Liste aus und hängen Sie sich diese an den Kühlschrank oder Badezimmerspiegel.
  7. Versprechen Sie sich selbst, Dankbarkeit zu üben!
    Untersuchungen zeigen, dass ein solches Versprechen die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man dranbleibt.
  8. Tricksen Sie Ihren inneren Kritiker aus!
    Wir sind unsere größten Kritiker. Jeden Tag finden wir etwas, was wir an uns selbst auszusetzen haben. Der innere Kritiker gibt keine Ruhe. Versuchen Sie jedes Mal, wenn der innere Kritiker ein weiteres Mal alles schlecht findet, innezuhalten und stattdessen einen positiven Aspekt an der Sache zu finden. Anstatt sich selbst zu kritisieren, finden Sie einen Grund, sich bei sich selbst zu bedanken.
  9. Machen Sie öfter Komplimente!
    Wie heißt es so schön? Nicht geschimpft ist gelobt genug. Tatsächlich kritisieren wir nicht nur oft uns selbst, sondern auch die anderen. Die Fehler sprechen wir immer gleich an, die Anerkennung zeigen wir allerdings viel seltener. Drehen Sie den Spieß um: Machen Sie anderen und sich selbst Komplimente. Feiern Sie das Positive, zeigen Sie Ihre Wertschätzung.
  10. Teilen Sie mit anderen!
    Wenn Sie die Möglichkeiten nutzen möchten, Ihre Dankbarkeit zu trainieren, müssen Sie kreativ nach neuen Situationen und Umständen suchen, in denen Sie sich dankbar fühlen können. Zum Beispiel: gemeinsam mit Familie und Freunden.

Starten Sie heute mit der Praxis der Dankbarkeit.

Laden Sie unser Dankbarkeitstagebuch herunter und fangen Sie gleich an!

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Quellenangaben

1 René T. Proyer, Willibald Ruch and Claudia Buschor. Testing strengths-based interventions: A preliminary study on the effectiveness of a program targeting curiosity, gratitude, hope, humor, and zest for enhancing life satisfaction. Journal of Happiness Studies (in press).

2 Emmons, R. A. und McCullough, M. E., (2003): „Counting Blessings Versus Burdens: An Experimental Investigation of Gratitude and Subjective Well-Being in Daily Life“, in: Journal of Personality and Social Psychology, 84-2: 377–389.

3 Bono, G., Krakauer, M. und Froh, J. J., (2012): „The Power and Practice of Gratitude“, in: Bono, G., Emmons, R. und McCullough, M. E. (Hg.), Gratitude in Practice and the Practice of Gratitude, 559–576.

4 Wood, A., Froh, J. und Geragthy, A. W. A. (2010): „Gratitude and well-being: A review and theoretical integration“, in: Clinical Psychology Review: 2–16.

5 14 Health Benefits of Practicing Gratitude According to Science by Kori D. Miller, MA (01.09.2020). https://positivepsychology.com/benefits-of-gratitude/

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