Innere Unruhe

Stress nimmt einen immer größer werdenden Raum im Alltag vieler Menschen ein. Man hetzt von Termin zu Termin, ständig klingelt das Telefon und die Arbeit scheint kein Ende zu nehmen. Viel Raum für Entspannung bleibt da nicht mehr. Dementsprechend groß ist die Zahl der Menschen, die sich permanent angespannt, unruhig und gereizt fühlen. Was geschieht, wenn die innere Unruhe zu einem ständigen Begleiter wird? Und was kann man tun, um sie wieder loszuwerden?

Der Teufelskreis aus innerer Unruhe und Nervosität

In unserer Gesellschaft wird Leistung großgeschrieben. Doch das bringt auch Schattenseiten mit sich. So wird der Leistungsdruck ab einem gewissen Punkt zu einer ungesunden Belastung. Viele Betroffene reagieren mit innerer Unruhe auf diese Situation. Phasen der Anspannung und Entspannung geraten bei ihnen aus dem Gleichgewicht.

Innere Unruhe beschreibt in diesem Zusammenhang einen Zustand der emotionalen Aufregung, welche mit körperlichen Beschwerden einhergeht und den Alltag der Betroffenen einschränkt. Menschen, die an innerer Unruhe leiden, fühlen sich dauerhaft gestresst oder kommen nicht mehr zur Ruhe.

Die WHO erkennt innere Unruhe und Nervosität als ernstzunehmendes Problem an. Die internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, kurz ICD genannt, definiert Unruhezustände einerseits als eine Veränderung der Stimmung oder „Reaktion auf schwere Belastungen“. Andererseits verweist sie darauf, dass innere Unruhe, Nervosität und Angstgefühle eine Nebenwirkung bestimmter Medikamente (v. a. Beruhigungsmittel) oder Drogen sein können.1

Grundsätzlich lassen sich zwei Ausprägungen der Unruhe unterscheiden:

  • Eine kurzzeitige Aufregung entsteht durch äußere Umstände, Ereignisse oder Situationen wie zum Beispiel eine bevorstehende Prüfung oder beruflichen Stress. In der Regel ist dieser Zustand harmlos und vergeht von allein, sobald die Stresssituationen vorbei sind.
  • Eine anhaltende innere Unruhe geht hingegen mit einer Verhaltensänderung sowie körperlichen Beschwerden einher, welche langfristig zu einer Gefahr für die Gesundheit werden können.

Innere Unruhe – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Was sind die Hauptursachen für innere Unruhe?
Vorübergehende Unruhe und Konzentrationsstörungen sind häufig eine Folge von zu viel Koffein oder Nikotin oder entstehen als Nebenwirkung bestimmter Medikamente. Länger anhaltende Unruhezustände, Aufregung und Angstgefühle werden durch aufregende Ereignisse oder Situationen ausgelöst. Eine weitere Hauptursache ist eine Überforderung im Beruf, z. B. durch zu viele Aufgaben, Leistungsdruck oder Probleme mit den Kollegen. Einen ähnlich belastenden Effekt hat Stress im Privatleben, beispielsweise in Form familiärer Konflikte oder belastender Situationen wie Trennungen oder der Tod einer nahestehenden Person. Schließlich kann innere Unruhe ein Anzeichen bzw. die Folge einer körperlichen oder psychischen Erkrankung sein.

Wie kann man innere Unruhe bekämpfen?
Für die Behandlung von Unruhezuständen kommen verschiedene Entspannungstechniken, natürliche Arzneimittel wie Nervoregin®, Akupressur, Bewegung und sportliche Aktivitäten sowie Hausmittel wie ein warmes Bad oder goldene Milch in Frage. Kann man sich mit diesen Mitteln keine Linderung verschaffen, liegt die Ursache der inneren Unruhe eventuell in einer körperlichen oder psychischen Erkrankung. In diesem Fall sollte man sich an einen Arzt oder Psychologen wenden.

Welche Medikamente helfen bei innerer Unruhe?
Einerseits lässt sich innere Unruhe mit natürlichen Arzneimitteln behandeln. Andererseits besteht die Möglichkeit, sie mit Beruhigungsmitteln zu therapieren. Letztere sollten nur in Absprache mit einem Arzt eingesetzt werden. 

Was kann man sonst gegen innere Unruhe und Herzrasen tun?
Da Unruhe häufig stressbedingt entsteht, ist es sinnvoll, den Stress im Berufs- und Privatleben zu reduzieren. Hierbei können regelmäßige Bewegung, eine gesunde Schlafhygiene, Entspannungstechniken sowie soziale Kontakte helfen.

Die häufigsten Symptome innerer Unruhe

Innere Unruhe äußert sich in psychischen und körperlichen Symptomen, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. 

Meist beginnt die Unruhe mit einer inneren Anspannung, die einfach nicht verschwinden will. Die Gedanken kommen nicht mehr zur Ruhe, sondern kreisen ständig. Je länger der angespannte Zustand anhält, desto schwieriger fällt es den Betroffenen zu entspannen. Sie entwickeln häufig Gefühle der Angst und Hilflosigkeit, die sich auf nahezu alle Lebensbereiche ausdehnen und Verhaltensänderungen hervorrufen können. Menschen mit innerer Unruhe neigen daher zu Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen.

Neben diesen emotionalen Symptomen gibt es noch körperliche Begleiterscheinungen innerer Unruhe wie 

  • Herzrasen 
  • Zittern 
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Schwindelgefühle
  • Atemnot 
  • Übelkeit
  • häufige Kopfschmerzen 
  • Tinnitus. 

Innere Unruhe und Nervosität stellen für Betroffene eine große Belastung dar. Viele versuchen deshalb, unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen. Eine solche Vermeidungsstrategie intensiviert allerdings die Angstgefühle. Der Grund: Das Gehirn lernt auf Angst mit noch mehr Angst zu reagieren, sodass man vor vielen alltäglichen Dingen zurückschreckt und im Teufelskreis der inneren Anspannung verharrt.

Ebenso wenig hilfreich ist es, innere Unruhe mit Beruhigungsmitteln, Drogen oder Alkohol zu unterdrücken. Der Effekt dieser Mittel besteht lediglich darin, die Symptome der Unruhe für eine gewisse Zeit zu betäuben. Die Ursachen bleiben jedoch im Verborgenen, sodass das zugrundeliegende Problem nicht gelöst wird.

Häufige Auslöser von Unruhezuständen

Kurzfristiger Stress oder Aufregung
Ab und an nervös oder unruhig zu sein, ist an sich kein Grund zur Sorge. Vorübergehende Unruhezustände oder Herzrasen lassen sich oft schon damit erklären, dass man zu viel Koffein, Nikotin oder Alkohol zu sich genommen hat. Ähnliches gilt für Stress am Arbeitsplatz sowie aufregende Ereignisse wie Prüfungen, Vorstellungsgespräche oder andere wichtige Termine. In diesen Fällen ist Nervosität eine völlig normale Reaktion.

Emotionale Belastungen
Manchmal kommt es im Leben zu emotionalen Herausforderungen. Die Ursachen reichen von Beziehungsproblemen bis hin zu dem Tod naher Angehöriger und traumatischen Erlebnissen (z. B. Unfällen). Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf solche Situationen. Viele Betroffene entwickeln in diesem Zusammenhang Symptome wie innere Unruhe, Erschöpfung, Angstzustände oder Schlaflosigkeit.

Körperliche oder psychische Beschwerden
In einigen Fällen kann permanente Unruhe ein Anzeichen für körperliche oder psychische Beschwerden bzw. Erkrankungen sein. Hierzu zählen folgende Beispiele. 

  • Hormonelle Erkrankungen: Neben Herzrasen gehören Nervosität und innere Unruhe zu den typischen Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion

  • Diabetes mellitus: Akute Unruhe kann ein Vorbote für eine drohende Unterzuckerung sein. 

  • Kreislaufbeschwerden: Ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) äußert sich nicht nur in Form von Müdigkeit, sondern in Symptomen wie Schwindel, Herzrasen und Nervosität. 

  • Herzbeschwerden: Menschen, die unter Unruhezuständen leiden, klagen häufig auch über Herzrasen. Dies könnte wiederum ein Anzeichen für eine Funktionsstörung des Herzens sein.

  • Hormonelle Veränderungen: Erhöhte Reizbarkeit, Hitzewallung und Unruhe sind bei Frauen typische Begleiterscheinungen der Wechseljahre

  • Lungen- und Atemwegserkrankungen: Unter Umständen entsteht Unruhe als Reaktion auf eine akute Atemnot, welche auf ernste Lungenprobleme wie eine Lungenembolie deuten kann. Treten neben der Unruhe noch starke Brustschmerzen, Husten und Schweißausbrüche auf, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen. 

  • Psychische Angsterkrankungen: Patienten mit ängstlichen Persönlichkeitsstörungensowie Angststörungen leiden vermehrt an innerer Anspannung, Unruhe und Angstzuständen. 

  • Burn-out/Depression: Fühlt man sich nicht nur dauerhaft unruhig, sondern auch erschöpft, deprimiert oder antriebslos, kann der Grund ein Burn-out oder eine Depression sein.

  • Schizophrene Erkrankungen: Gefühle wie permanente Anspannung, Nervosität, Unruhe sowie Stimmungsschwankungen können erste Anzeichen für eine Schizophrenie sein.

Medikamente und Drogen
Abgesehen von Stress und diversen Erkrankungen sollten auch Medikamente und Drogen als Auslöser für innere Unruhe in Betracht gezogen werden.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte die Packungsbeilage lesen und sich über mögliche Nebenwirkungen informieren. So kann es beispielsweise bei gewissen Antidepressiva, Beruhigungs- und Schlafmitteln zu innerer Unruhe oder Schlafstörungen kommen. Vorsichtig sollte man ebenso mit dem abrupten Absetzen von Medikamenten sein, denn auch das kann Unruhezustände auslösen.

Ähnliches gilt für Drogenkonsum. Egal ob man legale oder illegale Drogen konsumiert, in beiden Fällen gehört innere Unruhe zu den häufigsten Begleiterscheinungen.

Wie viel Stress verkraftet der Mensch?

Evolutionsbiologisch betrachtet stellt Stress einen überlebenswichtigen Schutzmechanismus dar. Befindet man sich in einer Gefahrensituation, werden bestimmte Hormone (z. B. Adrenalin und Cortisol) ausgeschüttet. Die Hormonausschüttung beschleunigt die Atmung, löst eine Anspannung der Muskeln aus und setzt zusätzliche Energie frei, damit man schnell reagieren kann. Ist die Gefahr überstanden, baut sich die Anspannung wieder ab.

In der heutigen Welt wird Stress überwiegend durch Leistungsdruck im Berufs- und Privatleben ausgelöst. Dieser geht mit negativen Gedanken, Sorgen und Ängsten einher, welche im Körper eine Stressreaktion auslösen. Schafft man es nicht, Anspannung und Entspannung im Gleichgewicht zu halten, kommt es langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Mögliche Folgen von Stress reichen von Rückenproblemen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus bis zum Burn-out. 

In Verbindung mit Stress sind innere Unruhe und Nervosität typische Anzeichen für eine drohende körperliche und psychische Überlastung.

Innere Unruhe als Dauerzustand: Wann braucht man ärztliche Hilfe?

Wenn man sich nicht sicher ist, ob man ärztliche Hilfe suchen sollte, kann ein kurzer Selbsttest helfen: 

  • Beschäftigen Sie sich in Gedanken immer wieder mit Sorgen oder Ängsten?
  • Fällt es Ihnen schwer, sich bei Ihren alltäglichen Aufgaben zu konzentrieren?
  • Haben Sie Schwierigkeiten mit dem Ein- oder Durchschlafen? 
  • Fühlen Sie sich dauerhaft antriebslos oder erschöpft?
  • Kommt es abgesehen von der inneren Unruhe zu Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindelgefühlen?

Fällt die Antwort auf (fast) alle Fragen positiv aus, obwohl Sie schon verschiedene Hausmittel oder Tipps zur Stressbewältigung ausprobiert haben? Hält dieser Zustand schon länger als einen Monat an? Ist beides der Fall, wäre es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann abklären, ob die innere Unruhe eventuell mit einer körperlichen Erkrankung (z. B. Schilddrüsenüberfunktion) zusammenhängt. Können körperliche Ursachen ausgeschlossen werden, könnte die Unruhe auf eine Depression hindeuten. Hier empfiehlt sich eine psychologische Beratung.

Innere Unruhe mit Hausmitteln und Naturheilkunde behandeln

Wenn es sich bei der inneren Unruhe nicht um eine Begleiterscheinung einer körperlichen oder psychischen Erkrankung handelt, bietet sich für die Behandlung eine Vielzahl von Hausmitteln und Heilpflanzen an.

Einfache Hausmittel gegen innere Unruhe

  • Anspannung mit Wärme bekämpfen: Wärme ist wohl eines der einfachsten Mittel zur Entspannung. Ein warmes Bad kann nicht nur angespannte Muskeln lockern, sondern auch die Gedanken beruhigen. Länger als 20 Minuten sollte man allerdings nicht in der Badewanne verbringen, da sonst Kreislaufbeschwerden auftreten können. 
  • Milch und warmer Tee als natürliche Entspannungsmittel: Wenn sich Unruhe einfach nicht vertreiben lassen will, kann eine Tasse goldene Milch helfen. Ebenfalls beruhigend wirken Kräutertees aus Melisse oder Lavendel.
  • Entspannende Massagen und Akupressur: Rücken- oder Fußmassagen können eine beruhigende Wirkung haben. Diese Wirkung lässt sich durch ätherische Öle noch verstärken. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) nutzt man die Akupunktur (Druckpunktmassage) zur Behandlung von Anspannung und innerer Unruhe.Hierfür stimuliert man einen Druckpunkt, der sich etwa zwei Finger breit unterhalb des Handgelenks befindet. 

Heilpflanzen und natürliche Arzneimittel

  • Passionsblume: Die Passionsblume (Passiflora incarnata) wird in der Naturheilkunde seit langem zur Behandlung von nervöser Unruhe sowie Angstzuständen und Schlafstörungen eingesetzt. Sie zeichnet sich durch eine große Verträglichkeit aus – Nebenwirkungen sind nicht bekannt. 
  • Hopfen: Viele assoziieren den Hopfen wahrscheinlich mit der Bierbrauerei, doch der Humulus lupulus (so sein wissenschaftlicher Name) ist auch eine Heilpflanze. Neben Baldrian ist Hopfen eine der am häufigsten verwendeten Heilpflanzen zur Behandlung nervöser Unruhe, Verstimmung und Schlafstörungen. 
  • Hafer: Hafer ist nicht nur ein gesundes Nahrungsmittel, sondern eignet sich ebenso als natürliches Heilmittel bei Erschöpfung, Überforderung und schlechtem Schlaf. Gemeinsam mit Hopfen und Baldrian kann er helfen, innere Anspannung zu lindern. 
  • Phosphorsäure: Phosphorsäure (Acidum phosphoricum concentratum) gehört zur Gruppe der Homöopathika. Sie hat verschiedene Anwendungsgebiete, wird aber insbesondere zur Behandlung körperlicher und geistiger Erschöpfung eingesetzt.   
  • Johanniskraut: Johanniskraut ist insbesondere für seinen stimmungsaufhellenden Effekt bekannt und kann sich ebenso positiv auf Schlafstörungen auswirken. Man sollte jedoch beachten, dass Johanniskraut die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen kann.
  • Scheinmyrte: Scheinmyrte lindert nervöse Störungen und Verstimmungszustände und findet Anwendung bei überreiztem und sehr empfindlichem Nervensystem.

Nervoregin® H Tabletten wirken durch ihre spezielle Wirkstoffkombination beruhigend und ausgleichend am Tag und helfen dadurch, auch abends zur Ruhe zu kommen.

Tipps zur Stressbewältigung

Stress lässt sich im Alltag nicht gänzlich vermeiden. Was man tun kann, damit daraus kein Dauerzustand wird, zeigen diese Tipps:

Die Auslöser für Stress erkennen
Wer schon seit längerem an innerer Unruhe leidet, sollte sich näher mit ihrer möglichen Ursache beschäftigen. Welche Situationen lösen im Alltag besonders hohen Stress aus? Und welche Möglichkeiten hat man, um diese stressigen Faktoren einzudämmen? Sich diese Fragen zu stellen, kann schon ein erster Schritt in Richtung eines entspannteren Alltages sein. Weiterhin kann es hilfreich sein, die täglichen Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit zu organisieren und sich realistische Ziele zu setzen.

Entspannungstechnikenlernen
Im Kampf gegen die innere Unruhe können Entspannungsübungen überaus hilfreich sein. Sie helfen nicht nur in akuten Stresssituationen, sondern können langfristig zu mehr Gelassenheit führen.

Einen guten Anfang bieten Atemübungen. Es geht darum, die Atmung zu vertiefen und zu verlangsamen. Eine zu flache Atmung fördert hingegen die Unruhe.

Eine weitere nützliche Entspannungstechnik gegen innere Anspannung ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Sie basiert auf der Beobachtung, dass sich Muskeln sehr stark anspannen, wenn man nervös oder unruhig ist. Diesen Effekt kehrt man bei der progressiven Muskelentspannung um, indem man die Muskeln erst bewusst anspannt und anschließend wieder entspannt. Der Wechsel aus Anspannung und Entspannung erzeugt ein Gefühl der Gelassenheit.  

Darüber hinaus eignen sich auch Yoga, Autogenes Training oder Qigong als Mittel für mehr Gelassenheit durch Konzentration, Meditation und Bewegung.

Regelmäßige Pausen einlegen
Innere Unruhe kann im Alltag eine Art Alarmzeichen sein. Sie signalisiert, dass man mit Aufgaben oder Problemen überfordert ist und der Körper Ruhe braucht. Daher ist es wichtig, auf regelmäßige Pausen zu achten. Um die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, helfen schon mehrere kurze Pausen. Optimalerweise sollte man die Pausen an der frischen Luft verbringen oder mit Bewegung verknüpfen. 

Unruhe mit Bewegung vertreiben
Viel zu oft mangelt es im Alltag an ausreichend Bewegung. Fehlende körperliche Aktivität kann Nervosität und Unruhe noch verstärken. Daher gilt: Ein ausgiebiger Spaziergang, Joggen, Wandern oder Radfahren – jede Form der Bewegung kann innere Anspannung abbauen und Stress langfristig vorbeugen.

Auf ausreichend Schlaf achten
Schlafmangel beeinträchtigt auf Dauer die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Nicht selten führt er außerdem zu Gereiztheit, Erschöpfung und innerer Unruhe. Aus diesem Grund sollte man durchschnittlich sieben bis acht Stunden schlafen und auf eine gesunde Schlafhygiene achten. Mehr zum Schlaf und zu Schlafstörungen erfahren Sie hier

Soziale Kontakte pflegen
Damit aus der inneren Anspannung kein dauerhafter Angstzustand oder gar eine Depression entsteht, sollten Betroffene aktiv den Kontakt zu ihren Mitmenschen suchen. Insbesondere wenn sich die Gedanken im Kreis drehen, kann es hilfreich sein, sich jemandem anzuvertrauen.

Dankbarkeit praktizieren
Forschungsergebnisse belegen2, dass praktizierte Dankbarkeit gesünder und leistungsfähiger macht und zwischenmenschliche Beziehungen stärkt. Studien belegen, dass dankbare Menschen weniger Stress empfinden und dadurch glücklicher und ausgeglichener sind. Es ist also wichtig, sich in Dankbarkeit zu üben.

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FAQs

Warum verursacht Stress innere Unruhe und Angst?

Stress funktioniert wie eine Art Alarmsystem. Befindet man sich in einer gefährlichen Situation, produziert der Körper Stresshormone, die wichtig sind, um schnell handeln und sich in Sicherheit bringen zu können. Eine ähnliche Funktion haben innere Unruhe und Angst. Beide sind körperliche Anzeichen dafür, dass man überfordert und erschöpft ist.

Wie wirken Medikamente gegen Unruhe und Nervosität?

Verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung von Unruhe beeinflussen u. a. die Bildung bestimmter Hormone im Gehirn. Natürliche Arzneimittel mit Hopfen, Passionsblume, Hafer oder Johanniskraut entfalten im Körper eine beruhigende oder stimmungsaufhellende Wirkung.

Können Medikamente der Auslöser für innere Unruhe sein?

Herzrasen, Verstimmungen, Reizbarkeit und innere Unruhe können durchaus von Medikamenten verursacht werden. Das kann beispielsweise bei einigen Antidepressiva, Beruhigungsmitteln oder Grippemedikamenten der Fall sein.

Welchen Arzt sollte man bei innerer Unruhe aufsuchen?

Zuerst sollte man sich an den Hausarzt wenden. Mit verschiedenen Untersuchungen kann dieser feststellen, ob es eine organische Ursache für die Unruhe gibt. Liegt keine Erkrankung vor, empfiehlt sich die Beratung durch einen Psychologen.

Welche Entspannungstechniken helfen am besten bei Unruhe?

Ein schnell wirksames Mittel zur Entspannung ist eine Vertiefung der Atmung. Langsam und tief in den Bauch einzuatmen, kann beruhigend auf den ganzen Körper wirken. Weitere Methoden zur Entspannung sind Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga oder Qigong.

Wie kann man innere Unruhe bei Kindern behandeln?

Kinder haben in der Regel ein höheres Energiepotential als Erwachsene. Anhaltende Unruhezustände und Nervosität können körperliche und verhaltensbestimmende Folgen haben. Vorbeugende Maßnahmen sind ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährungsweise und eine stressfreie Freizeitgestaltung. Sollten innere Unruhezustände dauerhaft auftreten, können Nervoregin® H Tabletten die natürliche Entspannung des Kindes unterstützen.

Quellenangaben

1 ICD-Codes R45, F13 und F43 (abgerufen am 13.12.2020)

2 René T. Proyer, Willibald Ruch and Claudia Buschor. Testing strengths-based interventions: A preliminary study on the effectiveness of a program targeting curiosity, gratitude, hope, humor, and zest for enhancing life satisfaction. Journal of Happiness Studies (in press).

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